Das Heilfasten

Heilfasten dient dem Körper zur Entgiftung und zur Entschlackung. Für viele Menschen ist es aber auch ein Mittel,  um „die Seele zu reinigen“.  Die positive Wirkung auf den Körper wurde schon oft bestätigt, wobei nicht ganz klar ist, ob diese tatsächlich dem Fasten an sich zuzuschreiben ist, oder der bewussteren Lebensweise die sich dadurch ergibt.  Im Endeffekt ist dies aber auch nicht weiter interessant, denn wichtig ist ja der sich ergebende Erfolg.

Beim Heilfasten schaltet der Körper nach etwa ein bis zwei Tagen in einen „Energie-Spar-Modus“, in dem entsprechend nur sehr wenig Energie vom Körper selbst verbraucht wird. Dies hat zur Folge, dass das Herz-Kreislauf-System entlastet wird und der Blutdruck sinkt.  An diesem Punkt beginnt der  Körper damit, zu entgiften und unnötig eingelagertes Wasser auszuschwemmen.  Das Heilfasten sollte allerdings auf wenige Tage beschränkt werden, denn  bei längerer Dauer kann es dem Körper sonst auch schaden. Zum Beispiel könnte der Herzmuskel Schaden nehmen, davon abgesehen wird in dieser Zeit auch einiges an Eiweiß im Körper aufgelöst, was eine Muskelreduktion zur Folge hat.  Es gibt einige Gruppenvon Menschen, die am Besten gar nicht fasten sollten, hierzu gehören:

-Kinder, die jünger sind als etwa 10 jahre,

-Schwangere Frauen,

-Stillende Frauen,

-Stark Untergewichtige (Gewichtsverlust wird beim Heilfasten natürlich begünstigt),

-Diabetiker des Typ 1,

-Bluter,

-Schilddrüsenpatienten (vor Allem bei Schilddrüsenüberfunktion),

-Krebskranke,

- Menschen mit Durchblutungsstörungen

Bei diesen Menschen ist die Gefahr, dass das Fasten eher schädlich als hilfreich ist, besonders groß.  Daher wird ihnen dringend hiervon abgeraten. Generell sollte man sowieso in einem guten körperlichen Zustand sein, damit das Heilfasten tatsächlich zur Ent- und nicht zur Belastung  für den Körper wird.

In der Vorbereitungszeit, die normalerweise etwa zwei Tage betragen sollte, wird schon mit der Nahrungsreduktion begonnen. Am Besten verzichtet man auch auf sehr fetthaltige Speisen, sowie auf Süßigkeiten und Genussmittel. So ist der Körper dann bestmöglich auf die ihm bevorstehende Aufgabe vorbereitet und das Heilfasten kann seinen eigentlichen Zweck erfüllen.

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